Praxis für TCM

Chinesische Arzneimittel­Therapie

Die Sicherheit der Chinesischen Arzneimitteltherapie liegt uns am Herzen. Durch unser Engagement im Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) tragen wir persönlich dazu bei, sie immer weiter zu verbessern.

Therapeutin

Jedes Gramm hat großes Gewicht

Der Volksmund weiß: Gegen fast jedes Leiden ist ein Kräutchen gewachsen. Auch in westlichen Breitengraden ist die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) seit langem tief verwurzelt. Wesentlich umfassender und systematischer ist der Einsatz von Arzneidrogen – also von pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Rohstoffen für Heilmittel, Stimulanzien oder Gewürze – im asiatischen Teil unserer Welt. Dort hat sich vor allem die Chinesische Arzneimitteltherapie (CAT) in über 3.000 Jahren immer weiter entfaltet und verfeinert. Heute ist sie die bedeutendste Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Die CAT kennt über 35.000 Einzeldrogen. Die meisten stammen aus Pflanzen oder Pflanzenteilen. Ob Blätter, Stängel und Blüte, Samen, Rinde oder Wurzel – welcher Abschnitt des Gewächses gebraucht wird, bestimmten der Gesundheitszustand des Patienten und die Rezeptur. Meist kombinieren wir verschiedene Substanzen – das Ganze ist auch hier weit mehr als die Summe seiner Teile. Deshalb werden die Ingredienzien auf das Gramm genau abgewogen. Die einzelnen Arzneimittel unterstützen sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Als Dekokt (abgekochter Sud) oder als Fertigarznei (Pille, Granulat, Tinktur) nimmt der Kranke das Mittel zu sich.

Dieses sorgsame Vorgehen hat einen tieferen Grund: Jede Mixtur wird individuell zusammengestellt und verschrieben, anhand der ausführlichen Diagnostik nach TCM-Kriterien. Wenn beispielsweise das Magen-Qi aufsteigt und Übelkeit verursacht, muss es hinabgeführt werden. Dabei kann die Chinesische Arzneimitteltherapie nicht nur auf den Verdauungstrakt einwirken, sondern auch auf emotionale Ursachen wie Stress oder Ärger.

Mit Sicherheit beste Qualität

Ebenso entscheidend wie die Qualität unserer Arbeit ist die Güte der Rohstoffe. Deshalb verwenden wir keine bedrohten Tier- oder Pflanzenarten. Unsere Zutaten stammen aus kontrolliertem Anbau, die Fertigarzneien aus europäischer, australischer oder amerikanischer Produktion mit dem Gütesiegel des internationalen GMPs (Good Manufacturing Practice).

Übrigens: Der wohl früheste Einsatz von Fertigarzneimitteln findet sich in der Mawangdui-Grabstätte in der Provinz Hunan, die im 2. Jahrhundert v. u. Z. verschlossen wurde. Im 12. Jahrhundert wurde ein Pharmaziesystem eingeführt, um den Kaiser und seine Familie mit Pillen zu versorgen. Ende des 17. Jahrhunderts hatten sich private Apotheken etabliert – die Tongrentang-Apotheke, Peking, beispielsweise existiert nach wie vor.