Praxis für TCM

Tuina

Die chinesische Massageform Tuina kennt rund 18 Grund- und 300 Einzelgriffe, die entlang der Meridiane (Leitbahnen) ausgeführt werden.

Therapeuten

Intensive Berührungspunkte

„Schieben, drücken" [chinesisch tui] und „greifen, ziehen" [na]: Bei der chinesischen Massageform Tuina wird der Therapeut handgreiflich – und dies ist durchaus erwünscht. Schließlich ist Tuina eine manuelle Technik. Anders als bei Qigong oder Tai Chi Ch'uan (Kurzform Tai Chi) – eine parallel zu Tuina empfohlene Säule der TCM – bewegt sich der Patient nicht selbst, sondern wird behandelt.

Das Tuina-Repertoire aus rund 18 Grund- und 300 Einzelgriffen umfasst Techniken wie Schieben, Pressen und Kneten, Reiben, Greifen und Kneifen, Schütteln, Massieren und Wärmen. Wie bei der Akupunktur wird der Körper entlang der Leitbahnen bearbeitet, allerdings ohne Nadeln. Die Verbindung zu den Meridianen führt vor Augen, dass weit mehr angestrebt wird als das Lindern von Schmerzen am Bewegungsapparat: Auch Tuina soll den Überfluss ableiten, den Mangel auffüllen – kurz: Das Qi wieder zum ungehinderten Fließen bringen.